Wie bereits die Musikwissenschaft des 20. Jahrhunderts feststellte, zeigen manche Kompositionsstrukturen Johann Sebastian Bachs deutlich, dass sie auf Transkriptionen beruhen.

NeoBarock macht diese Erkenntnisse nun hörbar und legt die Rekonstruktionen der vermuteten Urfassungen des berühmten Doppelkonzerts für zwei Violinen (BWV 1043), der Violinsonate in A-Dur (BWV 1015) und der beiden Gambensonaten in D-Dur und g-Moll (BWV 1028 und 1029) vor. Eine bahnbrechende Neuentdeckung im Bach’schen Kammermusik-Oeuvre in den innovativen Interpretationen von NeoBarock.

Ein aufschlussreicher Booklet-Text in Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch erläutert die Hintergründe.

1 CD | 55:55 min

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Auf der CD

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Sonate g-Moll
Rekonstruktion der vermuteten Urfassungen
für 2 Violinen und Basso continuo nach BWV 1029

Sonate D-Dur
Rekonstruktion der vermuteten Urfassungen
für 2 Violinen und Basso continuo nach BWV 1028

Sonate d-Moll
Rekonstruktion der vermuteten Urfassungen
für 2 Violinen und Basso continuo nach BWV 1043

Sonate A-Dur
Rekonstruktion der vermuteten Urfassungen
für 2 Violinen und Basso continuo nach BWV 1015

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Rundfunk- und Presseecho

24.02.2020 | Early Music Review (UK)

… nothing except delight.
In a substantial essay, the moving spirit of NeoBarock, Maren Ries, makes the case for the concerto version being a later adaptation, where nothing substantial is added to the doubling violin parts in the tuttis, and the viola adds only such harmonies as are implied by the bass, and indeed nothing is lost in their trio sonata version.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Early Music Review

28.02.2020 | Dag og Tid (Norway)

… mit glockenreiner Intonation und außergewöhnlichem Zusammenspiel und Artikulation.

02.03.2020 | rbb Kulturradio

BEWERTUNG: gelungen
Die Bachforschung vermutet schon länger, dass etliche dieser Instrumentalwerke Bachs auf Triofassungen zurückgehen, also auf Werke für zwei Melodieinstrumente und Basso continuo. Maren Ries, die erste Geigerin im Ensemble NeoBarock, hat das ganz konkret rekonstruiert und zwei Sonaten für Gambe und Cembalo, eine Sonate für Violine und Cembalo sowie das “Doppelkonzert” d-Moll von Bach in Triosonaten umgewandelt. Die Reduktion des Doppelkonzerts d-Moll auf Triobesetzung z. B. steht der bekannten Orchesterfassung hinsichtlich Originalität und Abwechslungsreichtum in nichts nach. Die Musiker*innen von NeoBarock spielen diese Triosonaten mit großem Engagement, frischen Tempi und sehr guter Homogenität.

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