PRESSESTIMMEN

16.12.2019 | Westfälische Nachrichten (Deutschland)

Was diese vier Musiker aus den Saiten holen, ist wahrhaft mitreißend. Bei „NeoBarock“ klingt Alte Musik so frisch und lebendig, wie die Moderationen der Violinistin Ries es auch sind. Diese hatte sich mittels ihrer Barockvioline zuvor selbst ineinen Erzengel verwandelt, als sie die „Verkündigung“  darstellte. Und wie! Heinrich Ignaz Franz Biber hatte im 17. Jahrhundert so viel Klang und Ausdruckskraft in seine Rosenkranz-Sonaten gelegt, dass die Violine hier mühelos zum tirilierenden Gottesboten mutiert. Mit jauchzendem Ton und flirrenden Auszierungen und Saitensprüngen, die das euphorische Flattern der Engelsflügel lautmalerisch nachzeichnen. Alles sinnlich unterfüttert vom Continuo-Spiel des Cembalos (Stanislav Gres) und des Barockcellos (Ariane Spiegel).

13.08.2019 | Oberpfalz Medien (Deutschland)

Ein perfektes harmonisches Zusammenspiel, technische Brillanz und ausdrucksstarke Gestaltung zeichnen NeoBarock aus. In Bibers „Sonata representativa“ kratzt, faucht, stöhnt die Geige und schmiegt sich liebevoll an, betört durch Klangschönheit. Das Continuo-Team wuchs über sich hinause, ohne die Handlungen der Violine einzuschränken. Die Verzierungen sind fein abgestimmt. Barockmusik vom Allerfeinsten, fußend auf sorgsamem Quellenstudium, hinreißender Interpretation mit Esprit und Temperament sowie enormer Musikalität versehen

20.03.2019 | Gießener Anzeiger (Deutschland)

Dieses Konzert war beglückend.
Nur selten kommt man als Musikkritiker in die Verlegenheit, dass man ein Konzerterlebnis als beglückend beschreiben möchte – das hat ja doch einen sentimentalen Beiklang, eine unsachliche Note. Aber in diesem Fall muss es einfach einmal sein, ausnahmsweise: Dieses Konzert war beglückend.
Eigentlich kam das gar nicht gänzlich unerwartet, denn das „Ensemble NeoBarock“ hat einen ausgezeichneten Ruf und ist für seine einnehmenden, ja fesselnden musikalischen Interpretationen längst bekannt.
Gleich im Konzert für zwei Violinen und Basso continuo aus der Sammlung „Chelys sonora“ des Benediktinermönchs Johann Valentin Rathgeber (1682 – 1750) zeigte das Ensemble die Fülle und Freudigkeit dieser italienisch beeinflussten Kompositionen aus dem süddeutschen Raum.
Als sehnsuchtsvollen Ruf einer anderen Welt, als drängendes, friedvolles Verlangen gestaltete dann Maren Ries die Sonate in D-Dur von Rupert Ignaz Mayr (1646 – 1712), Violinist an verschiedenen katholischen Höfen: Das war eine Meisterleistung in einem warmen, weichen, noch in den Echos tragenden und auch in den handfesteren, tänzerischen Teilen nie an Schönheit verlierenden Klang – sprechender, ausdrucksvoller kann Musik kaum sein.
Mit „Fandango“ von Antonio Soler (1729 -1783) und der „Partita sopra la Monicha“ von Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643) für Solo-Cembalo bewies Stanislav Gres die Strahlkraft seines Instruments in den teilweise atemberaubend virtuosen Variationen dieser Stücke. Solers spanischer Tanz baut seine Rasanz langsam auf, geradezu fühlt man sich in Trance versetzt – irgendwann fängt man an, Phänomene wie die in Europa zeitweise grassierende Tanzwut zu verstehen.
Hinreißender Höhepunkt des Abends war dann zweifelsohne der Abschluss: In der sechsten Partia aus Heinrich Ignaz Franz Bibers (1644 – 1704) „Harmonia artificioso-ariosa“ von 1696 geben sich die Streicher die Klinke in die Hand, um sich gegenseitig noch immer an Kunstfertigkeit zu übertreffen. Biber führt in dieser Sammlung alles vor, was auf Streichinstrumenten zu seiner Zeit technisch möglich war. Das Ensemble verband solche Virtuosität mit höchster Musikalität. Puls und Atem der Musik waren von vollendeter Organizität, während sich aus der einfachen Aria des Themas nach und nach die immer irrwitzigeren Variationen entwickelten. Das Arienthema war bei all dem immer transparent.
Das ist vollendete Einheit in der Mannigfaltigkeit.

02.10.2018 | Westfälische Nachrichten (Deutschland)

Das war Weltklasse
In der Form, wie NeoBarock am Sonntagabend im Sophiensaal konzertierte, wird man gewiss noch einiges von Ihnen hören. …derart mitreißend, dass es bereits vor der Pause ersten Jubel und Bravorufe setzte. …Wie ein Wiesel raste Cellistin Ariane Spiegel durch manch solistische Stelle und wechselte sich dann wieder mit den Geigen, die sich packende Gewitter-Duelle lieferten, ab. Cembalist Stanislav Gres verzichtete auf jeden ablenkenden Schnickschnack und bescherte stupende virtuos mit seiner Interpretation Glücksgefühle. Charmant und eloquent konferierte Maren Ries zu musikhistorischen Besonderheiten. Dann gab es gleich das nächste musikalische Spitzenerlebnis. Dank der profunden Kenntnis historische Aufführungspraxis und großem instrumentalen Können war das gesamte Konzert eine einzige Entdeckungsreise.
Fantastisch!

30.09.2018 | Cellesche Zeitung (Deutschland)

Das war musikalische Leidenschaft pur. Denn diese Spezialisten Alter Musik gehen in ihrem Spiel ihrer Leidenschaft nach und können dies auch direkt den Zuhörern vermitteln. Da musste man sogar als Skeptiker der historisch informierten Aufführungspraxis zugeben: So reißt Alte Musik mit! Die Musiker des Ensembles NeoBarock spielten die Modernität dieser Musik radikal aus und vermittelten die emotionale Aufgeladenheit genauso wie die Originalität in Stimmführung und Harmonik.  Vivaldis „Follia“ wurde von NeoBarock mit geradezu überrumpelnder Musizierlust und Musikalität dargeboten, dass man nur so staunte. Dieses Ensemble sollte regelmäßig in Celle zu hören sein.
Ein ganz starker Abend.

23.03.2018 | Bote (Schweiz)

Barockmusik vom Allerfeinsten
NeoBarock brillierte mit einer seltenen Trouvaille
Das unübertreffliche Ensemble NeoBarock trat mit einem fulminanten Feuerwerk auf. … faszinierende Frische und Lebendigkeit, energiegeladen und spielerisch differenziert bis ins letzte Detail – ein Hochgenuss sowohl für den Barockmusikliebhaber als auch für den kritischen Kenner – wo keine Wünsche offenblieben. Schon der erste, improvisatorisch ausgezierte Akkord ließ aufhorchen, wie präsent und präzise aus einem Guss das spannungsgeladene Zusammenspiel war: durchsichtig spritzig, schwungvoll locker, ebenso leidenschaftlich wie temperamentvoll. … facettenreiche Gestaltung jedes einzelnen Tones durch sprechende Artikulation, Dynamik und agogische Feinheit.
… stürmischer Applaus.

24.10.2017 | Schwäbische Zeitung

NeoBarock begeistert mit einem fulminanten Auftritt in der Leutkircher Festhalle
Schon die ersten Takte der „Partia III“ von Heinrich Ignaz Franz Biber lassen elektrisiert aufhorchen. Die faszinierende Klangwelt der Alten Musik, gespielt von NeoBarock mit Ideenreichtum, Leichtigkeit und leidenschaftlichem Einsatz, fesselte die zahlreichen Zuhörer am Sonntagnachmittag in der Festhalle Leutkirch. NeoBarock, ein auf europäischen Bühnen gefeiertes Ensemble aus Köln und Echo-Klassik-Preisträger, setzt sich aus vier Virtuosen mit handwerklich meisterhaftem Können zusammen. Kraftvoll zupackendes Musizieren, blitzschnelles gegenseitiges Zuspielen pizzicatoartiger Melodienteile mit emotionaler Steigerung über viele Takte hinweg riss das Publikum mit. …spannungsvolle dynamische Klangfolgen und hüpfend rasenden Arpeggien von untersten bis zu obersten Tonlagen ein Feuerwerk aus flirrenden ungewöhnlichen Klangbildern, die von den Zuhörern wohl noch nie so vernommen wurden. Diesem Ensemble ist es hoch anzurechnen, dass es sich um eine frisch interpretierte und unverbrauchte Umsetzung von Werken Alter Musik annimmt, somit ein fast vergessenes Kulturgut rettet und ein äußerst angeregtes Publikum wie in Leutkirch an den faszinierend neu erscheinenden Klangerlebnissen teilhaben ließ. …ein außerordentliches Konzertereignis, mit dem den Programmmachern der Griff in die Superlative der Musik gelungen ist.

22.10.2017 | Süddeutsche Zeitung

Mit einer eher musealen Einstellung wird man der historischen Musik wohl kaum gerecht, denn man kann einen Konzertbesucher unserer Zeit kaum berühren oder gar mitreißen. Das Ensemble NeoBarock, das jetzt mit seinem Auftritt bei den Dachauer Schlosskonzerten sein Publikum zum Staunen und zu begeisterter Zustimmung brachte, kann es trotzdem. Der hervorragenden Violinistin Maren Ries gelang es, die Musik des wenig bekannten Komponisten Ruper Ignaz Mayers zum Musikgesnuss werden zu lassen. … ein unerhört lebendiges, abwechslungsreiches, teils außerordentlich virtuoses, teils lyrisch gestimmtes, gesangliches Musizieren in herrlichen Kantilenen. Der Celloton von Ariane Spiegel scheint kein Ende nehmen zu wollen, das musikalische Treiben der Geige darüber ist beglückend, grenzt ans Atemberaubende. …Im Dachauer Schloss wurde wieder einmal deutlich, wie unerhört differenziert und mit welcher Delikatesse NeoBarock musiziert.

Süddeutsche Zeitung

Die Virtuosität von NeoBarock fächerte sich wie ein Kosmos der barocken Welt auf, immer wieder entstanden neue und noch nicht gehörte Spielfiguren in berstender Vitalität.

Giessener Anzeiger

Die Luft im Saal schien zu knistern, so energiegeladen spielte das Quartett. Ein großer Wurf …

Huffington Post (USA)

Die Auftritte von NeoBarock sind stilistisch brillant, dynamisch, leidenschaftlich und nehmen in der Bach-Interpretation des 21. Jahrhunderts eine wegweisende Spitzenposition ein.

Neue Westfälische Zeitung

Geniales Ensemble
Wer NeoBarock hören durfte, kommt garantiert wieder und will mehr.

Schaffhauser Nachrichten (CH)

Sternstunde mit NeoBarock
… ein sinnlich musikalisches Feuerwerk ohne einen einzigen Takt Langeweile.

Südkurier

NeoBarock spielt mit expressiver Leidenschaft, mit Herzblut getränkter Lebenslust und Sinnlichkeit und einer Spielweise, von der man nicht genug bekommen kann.

Neue Westfälische Zeitung

Feinste Präzisionsarbeit
Am Freitag konzertierten die fantastischen Vier im Kloster.

Fono Forum

so affektbetont präsentiert, dass es richtig unter die Haut geht.

Ariane Spiegel und Maren Ries – Gründerinnen von NeoBarock

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