PRESSESTIMMEN

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24.10.2017 | Schwäbische Zeitung

NeoBarock begeistert mit einem fulminanten Auftritt in der Leutkircher Festhalle
Schon die ersten Takte der „Partia III“ von Heinrich Ignaz Franz Biber lassen elektrisiert aufhorchen. Die faszinierende Klangwelt der Alten Musik, gespielt von NeoBarock mit Ideenreichtum, Leichtigkeit und leidenschaftlichem Einsatz, fesselte die zahlreichen Zuhörer am Sonntagnachmittag in der Festhalle Leutkirch. NeoBarock, ein auf europäischen Bühnen gefeiertes Ensemble aus Köln und Echo-Klassik-Preisträger, setzt sich aus vier Virtuosen mit handwerklich meisterhaftem Können zusammen. Kraftvoll zupackendes Musizieren, blitzschnelles gegenseitiges Zuspielen pizzicatoartiger Melodienteile mit emotionaler Steigerung über viele Takte hinweg riss das Publikum mit. …spannungsvolle dynamische Klangfolgen und hüpfend rasenden Arpeggien von untersten bis zu obersten Tonlagen ein Feuerwerk aus flirrenden ungewöhnlichen Klangbildern, die von den Zuhörern wohl noch nie so vernommen wurden. Diesem Ensemble ist es hoch anzurechnen, dass es sich um eine frisch interpretierte und unverbrauchte Umsetzung von Werken Alter Musik annimmt, somit ein fast vergessenes Kulturgut rettet und ein äußerst angeregtes Publikum wie in Leutkirch an den faszinierend neu erscheinenden Klangerlebnissen teilhaben ließ. …ein außerordentliches Konzertereignis, mit dem den Programmmachern der Griff in die Superlative der Musik gelungen ist.

22.10.2017 | Süddeutsche Zeitung

Virtuose Geigen
Mit einer eher musealen Einstellung wird man der historischen Musik wohl kaum gerecht, denn man kann einen Konzertbesucher unserer Zeit kaum berühren oder gar mitreißen. Das Ensemble NeoBarock, das jetzt mit seinem Auftritt bei den Dachauer Schlosskonzerten sein Publikum zum Staunen und zu begeisterter Zustimmung brachte, kann es trotzdem. Gleich der erste Satz ruhte auf einem schier unendlich lang ausgehaltenen Basston des Violoncellos. Darüber entfalten die beiden Geigen ein unerhört lebendiges, abwechslungsreiches, teils außerordentlich virtuoses, teils lyrisch gestimmtes, gesangliches Musizieren in herrlichen Kantilenen. Der Celloton scheint kein Ende nehmen zu wollen, das musikalische Treiben der Geigen darüber ist beglückend, grenzt ans Atemberaubende. …Im Dachauer Schloss wurde wieder einmal deutlich, wie unerhört differenziert und mit welcher Delikatesse NeoBarock musiziert.

06.10.2017 | Augsburger Allgemeine

Frisch, frech und freigeistig
Betulich oder lieblich dahinplätschernd ist nichts an diesem Auftritt. NeoBarock möbelt 300 Jahre alte Stücke auf, handwerklich meisterhaft, intellektuell gestaltet, mit Emphase bis hin zur Ekstase, zugleich aber auch mit selbstverständlicher Leichtigkeit, mit Grandezza in ganz leisen, tänzerischen Passagen. Energisch der Zugriff der Violinen, mit großem Bogen und gleich darauf mit hingetupften, fast harfenartigen Anklängen oder betörendem Bratschenton. Dazu souverän und konzentriert die Continuo-Gruppe mit dem warmen Ton der Cellistin und dem silbernen Klang des Cembalos. Auf einem solchen bombensicheren Fundament können sich die Möglichkeiten der Geigen und der Viola frei entfalten. Und Maren Ries wie Volker Möller machen daraus etwas Faszinierendes. Sie beherrschen die Kunst der atemlosen Pausen, der hochspannenden Übergänge, des Zuspielens in sich ruhender Melodien und rasender Arpeggien, der emotionalen Steigerung über viele Takte hinweg, ohne diese barocke Musik durch ein unangemessenes Crescendo/Decrescendo auf romantische Manier zu trimmen. Vom gesamten Ensemble bis an die Grenze ausgeschöpfte Echo-Effekte ziehen das Publikum in den Bann. Gelegentlich fragt man sich im ersten Moment, ob das Ensemble überhaupt noch spielt, wenn nach einem feurigen Forte wie von Ferne ein sphärisches Pianissimo aufleuchtet.
Welcher Eigenanspruch, welche Substanz in der Gruppe NeoBarock steckt, zeigt sich vielleicht am schönsten im Es-Dur-Trio des barocken Vielschreibers Georg Philipp Telemann. NeoBarock macht daraus ein Stück mit spannenden Einfällen, das ist kein schöner Zierrat, diese Musik fordert den Zuhörer, sie verführt ihn geradezu, von Speis und Trank vorerst abzulassen und sich auf etwas ganz anderes zu konzentrieren.

20.06.2017 | Fränkische Nachrichten

NeoBarock beim Mozartfest Würzburg
Schöpferischer Kraftakt
Da hat alles gepasst – denn NeoBarock konzertierte in der barocken Hofkirche der Residenz. Ein Ohrenschmaus, bei dem das stimmungsvolle Ambiente mit dem reinen Mozartprogramm eine stilvolle Symbiose bildete. Herzstück des Konzerts war das Divertimento für Violine, Viola und Violoncello Es-Dur (KV 563), das NeoBarock wie auf den Leib geschneidert schien. … Es ist erstaunlich, wie nur drei Musiker einen so satten, vollmundigen Klang erzeugen können, dass man an manchen Stellen meinte, ein ganzes Streichorchester zu hören. Maren Ries (Viola) und Volker Möller (Violine) warfen sich geradezu die musikalischen Bälle zu, konzertierten in mehrstimmigen Einklang und einer facettenreichen Dynamik. Ariane Spiegel sorgte am Cello für den „Unterbau“, der die beiden höheren Lagen vereinte. … so frisch wie an diesem Tag klangen die Stücke wohl lange nicht mehr. Ein komplexes Stück Kammermusik entfaltete unter den Händen von NeoBarock seine wahre Schönheit.

15.10.2016 | Reutlinger General-Anzeiger

Bach fast ganz anders
Das aufregende Ensemble NeoBarock trat am Mittwochabend beim Kammermusikzyklus der Reutlinger Stadthalle auf – nur mit Bach. Es wurde eine kleine Offenbarung.
Die Trio-Fassung des geläufigen Doppelkonzerts d-Moll Johann Sebastian Bachs klang völlig anders als alles Überlieferte, aber wahrhaftig phänomenal, aufregend, erhellend. Dieses bis ins körperlich Tänzerische mitreißende Spiel, klanglich, rhythmisch und im sprechenden Gestus ganz fein untereinander abgestimmt, war musikantisch eine wahre Wonne für sich. Den echten Bach, den gibt es nicht. Aber der wahre Bach war auch in diesen wunderbar schlüssigen Versionen unüberhörbar. In jedem Stück, in jedem Takt.

27.09.2016 | Pforzheimer Zeitung

Zum Abschluss der diesjährigen Maulbronner Klosterkonzerte sorgte NeoBarock mit prächtig-barocken Klangfarben für kollektiven Jubel des Konzertpublikums. Die mitreißende Spielfreude der vier zu einem einzigen Instrument verwobenen Solisten […] und ihre stürmisch bewegte Kunst wurde von den Zuhörern mit raunendem Staunen beobachtet. Mit enormem Tempo und dynamischen Attacken präsentierte das Ensemble einleitend ›Partia VI‹ von Biber. Händels Sonate (HWV 399) leuchtete dagegen lyrisch in glückseliger Ruhe. Dann stellte die Wiedergabe von Vivaldis ›Follia‹ mit farbintensiven Variationen alles in den Schatten: Getragen dunkel die Einleitung, Glissandos der Geigen, gekratzte und gerissene Staccati des Cello, abenteuerliche Springbogen-Folgen. Und das Accelerando wollte in seiner Rasanz kein Ende nehmen. Mit Feuer, Rhythmik und Verve jagten die Musiker durch halsbrecherische Skalen bis zur Erschöpfung. Nach der Konzertpause bestimmten mit Bach und Telemann ruhigere Geläufigkeit und Schönklang das Programm, gepaart mit einer verschwenderischen Fülle an Verzierungen und überraschenden Details.

29.06.2016 | Frankfurter Neue Presse

Ein Feuerwerk an Tönen und Leidenschaft
und eine unglaubliche Spieltechnik

Das fetzte: Das Quartett NeoBarock auf Originalinstrumenten. Wie vielfältig Barockmusik ist, führte NeoBarock höchst ohrenfällig und zur restlosen Begeisterung der Hörer vor. Da wurden alle klanglichen Register gezogen. Ruppige Striche, bei denen man »Material« hören konnte, sanfte Melodien, kleine musikalische Ruhepausen, klangliche Finesse, bevor ein erneuter Sturm losbrach und eine tolle Dramaturgie der Interpretation, die sich gegen Ende fast in Raserei zu steigern schien.

23.04.2016 | Ruhr Nachrichten

Perfekt und unverwechselbar
NeoBarock hat eine Spielweise entwickelt, die aus komplexem Kontrapunkt einen kontinuierlichen, von einem auf das andere Instrument hinüber gleitenden Fluss der Klänge zauberte, als sei es ein einziger Interpret und nicht ein Quartett.

26.02.2016 | Oberösterreichische Nachrichten (At)

NeoBarock im Brucknerhaus Linz
Großartige Musik, höchst virtuos, stilistisch absolut fachkundig und mit interpretatorischer Leidenschaft umgesetzt. Ein nicht nur musikphilologisch interessantes Programm, sondern auch absolut hinreißend musiziert.
Interpretation: ∗ ∗ ∗ ∗ ∗ / von 5

29.11.2015 | Early Music Review (GB)

Über die neue CD musica artificiosa
Performance (Ausführung): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
Recorded Sound (Aufnahme-Qualität): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
Booklet Note (Begleitheft-Text): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
Overall presentation (Gesamtpräsentation): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
(von jeweils 5 möglichen Sternen)

28.04.2015 | Rhein Main Presse

Der Auftritt von NeoBarock sind eine aktuelle Inszenierung, die dem Zeitgeist der Gegenwart Rechnung zollt und die Musik auf unbeschreiblich mitreißende Art und Weise zelebriert. Hier wird mit einer Leidenschaft und Lebhaftigkeit interpretiert, dass man in der Tat neue Facetten der Gestaltung zu hören bekommt. Nur ein sehr seltener Intonationsfehler erinnert daran, dass diese ansonsten auf Höchstleistung kalibrierte Musikmaschine aus vier menschlichen Künstlern besteht. Die Oberkörper stets in Bewegung, schwellen Crescendi wie aus dem Nichts zu emotional aufgeladenen Höhepunkten an. Die langsamen Sätze transportieren bisweilen abgrundtiefes Leidbewusstsein, während die schnellen Passagen in Ekstase dahintanzen. … mögen diese vier Musiker lange gemeinsam weitergraben, um weiterhin Schätze aus dem Staub der musikalischen Geschichte zu retten.

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Süddeutsche Zeitung

Die Virtuosität von NeoBarock fächerte sich wie ein Kosmos der barocken Welt auf, immer wieder entstanden neue und noch nicht gehörte Spielfiguren in berstender Vitalität.

Giessener Anzeiger

Die Luft im Saal schien zu knistern, so energiegeladen spielte das Quartett. Ein großer Wurf …

Huffington Post (USA)

Die Auftritte von NeoBarock sind stilistisch brillant, dynamisch, leidenschaftlich und nehmen in der Bach-Interpretation des 21. Jahrhunderts eine wegweisende Spitzenposition ein.

Neue Westfälische Zeitung

Geniales Ensemble
Wer NeoBarock hören durfte, kommt garantiert wieder und will mehr.

Schaffhauser Nachrichten (CH)

Sternstunde mit NeoBarock
… ein sinnlich musikalisches Feuerwerk ohne einen einzigen Takt Langeweile.

Südkurier

NeoBarock spielt mit expressiver Leidenschaft, mit Herzblut getränkter Lebenslust und Sinnlichkeit und einer Spielweise, von der man nicht genug bekommen kann.

Neue Westfälische Zeitung

Feinste Präzisionsarbeit
Am Freitag konzertierten die fantastischen Vier im Kloster.

Fono Forum

so affektbetont präsentiert, dass es richtig unter die Haut geht.

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