CEMBALO

STANISLAV GRES | Cembalo

Cembalo
· Kopie nach Blanchet von Bruce Kennedy 2013

Das eigene Instrument in- und auswendig zu kennen und infolgedessen einen optimalen und unverwechselbaren Klang darauf hervorzubringen, ist für Geiger oder Cellisten selbstverständlich, wird bei Tasteninstrumenten aber oft vernachlässigt. Aus diesem Grund schätzt Stanislav Gres es außerordentlich mit dem ensembleeigenen Cembalo, der Kopie eines großen zweimanualigen französischen Instruments, zu den Konzerten zu reisen – zumindest wenn es die räumliche Distanz zulässt. Geboren 1980 in Novosibirsk (Sibirien), begann Stanislav Gres sein Klavierstudium am Glinka Konservatorium seiner Heimatstadt bei Mery Lebenzon, Natalia Melnikova und Elizaveta Romanovskaya. Im Jahr 2004 entwickelte sich sein Interesse hin zur historischen Aufführungspraxis und er absolvierte ein Aufbaustudium für Cembalo und Hammerklavier am Moskauer Tschaikowski Konservatorium bei Olga Martynova.
Weiter vertiefte er seine Studien auf dem Cembalo, Clavichord und der Orgel in Meisterklassen u. a. bei Bob van Asperen, Menno van Delft, Peter van Dijk, Jesper Christensen, Ketil Haugsand, Gustav Leonhardt, Zvi Meniker, Davitt Moroney, Skip Sempé oder Christopher Stembridge.

Stanislav Gres begeistert sich für die Musik des 16. bis 20. Jahrhunderts gesehen vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Interpretationsstile, wobei ihm neben der Verwendung des adäquaten Instrumentariums ebenso die historischen Stimmungen am Herzen liegen.
Als Solist und Continuo-Spieler konzertiert er in Moskau, Sankt Petersburg und Novosibirsk sowie in der Europäischen Union. Er unterrichtete Cembalo an der Spezialschule für Musik Gnessin und der Rubinstein Music School.
Im Jahr 2010 gewann er den dritten Preis beim internationalen Wettbewerb „Musica Antiqua“ in Brügge sowie den Bärenreiter Urtext Preis beim Leipziger Bachwettbewerb.
Seit 2017 unterstützt er NeoBarock mit seinen umfangreichen Erfahrungen und großartigen Fähigkeiten und bereichert das Ensemble mit seinen neuartigen Ideen. Wenn Stanislav selten einmal nicht Cembalo spielt, fährt er gern und schnell Fahrrad.

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