BIOGRAFIE VOLKER MÖLLER

VOLKER MÖLLER | VIOLINE & VIOLA

portrait-volker

Violinen
· Leopold Widhalm, Nürnberg 1783
· Kopie von Roher G. Hargrave nach einem historischen Vorbild von Nicola Amati.
Viola
· Leopold Widhalm, Nürnberg 17..

Die Eltern gedachten, aus dem Jungen einen kleinen Paganini zu machen, und schickten ihn bereits mit 5 Jahren zum Geigenunterricht. Dass Volker Möller immerhin Talent hatte, bescheinigte der mehrfache Gewinn des ostdeutschen Musikwettbewerbs »Junge Talente«. Er wurde daraufhin an die Spezialschule für Musik in Dresden delegiert, in deren Internat er eine glückliche Jugend verbrachte und vor allem Tischtennis und Fußball spielen lernte. Dank seiner Begabung durfte er anschließend ein Violinstudium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin aufnehmen. Die Entdeckung der einzigen LP des Ensembles Musica Antiqua Köln, derer man in der DDR habhaft werden konnte, und der Fall der Mauer erlösten ihn jedoch von der scheinbar vorherbestimmten Orchesterlaufbahn, und eröffneten ihm – von unkonventionellen Ideen schon damals magisch angezogen – ganz neue Perspektiven. Es folgten autodidaktische Studien zur Alten Musik, der Besuch von Meisterkursen und ein Barockviolinstudium in Frankfurt/Main, während er gleichzeitig bereits mit namhaften Ensembles für Alte Musik konzertierte.

1995 wurde Volker Möller in jene Formation aufgenommen, deren Platte ihn einst so beeindruckte: Die intensive Konzert- und Aufnahmetätigkeit mit Musica Antiqua Köln und die Zusammenarbeit mit Reinhard Goebel während der folgenden sieben Jahre führten ihn als Geiger und Bratschist der Solistenformation des Ensembles rund um den ganzen Globus. Doch einfach nur mitzumachen, reichte irgendwann nicht mehr: Die Suche nach einem Podium für die Umsetzung und Weiterentwicklung eigener und für die Alte Musik vielfach neuartiger Interpretationsansätze mündete 2003 in der Gründung von NeoBarock. Die unkonventionellen Ideen sprudeln bis heute, deshalb braucht man bei NeoBarock keine Dramaturgen, Texter oder Imageberater. Hier wird noch selbst gedacht und gearbeitet – das Ergebnis: exklusiv, authentisch und unverkennbar NeoBarock.

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