BIOGRAFIE MAREN RIES

MAREN RIES | VIOLINE, VIOLA & künstlerische Leitung

Barockviolinen
· Leopold Widhalm, Nürnberg 1769
· Kopie von Roger G. Hargrave nach einem historischen Vorbild von Gioffredo Cappa
· Kopie von Roger G. Hargrave nach einem historischen Vorbild von  Andrea Amati
Barockviola
· Kopie von Roger G. Hargrave nach einem historischen Vorbild der Gebrüder Amati

Maren Ries, the moving spirit of NeoBarock [Early Music Review, UK, 2020]

Dank ihres ersten Geigenlehrers wurde Maren Ries sehr schnell klar, dass es nicht nur einen einzigen Violin-Prototyp gibt, sondern dass jede Musikepoche ihr adäquates Instrumentarium benötigt. Während ihres Studiums der modernen Violine in Leipzig und Stuttgart beschäftigte sie sich mit dem klassisch-romantischen Mainstream-Repertoire nur im notwendigen Umfang, begeisterte sich hingegen, angeregt durch ihren Professor Kolja Lessing, für die Werke von Isang Yun, Philipp Jarnach und anderen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Mit dem Besuch von Meisterkursen und einem Aufbaustudium für Barockvioline in der Solistenklasse der Musikhochschule Würzburg bei Professor Gottfried von der Goltz spezialisierte sie sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Als Kammermusikerin, Konzertmeisterin und Solistin ist Maren Ries ein gern gehörter Gast renommierter Ensembles und erhielt prägende Einflüsse von Reinhard Goebel, der sie noch während ihres Studiums in sein legendäres Ensemble Musica Antiqua Köln holte. Mit dieser Gruppe konzertierte sie in den folgenden sieben Jahren weltweit als Geigerin und Bratschistin in der Orchester- und Kammermusikbesetzung sowie als Solistin. Mit der dort gesammelten internationalen Konzerterfahrung, vielen unbezahlbaren Anregungen, aber auch in dem Bestreben eigene Ideen zu realisieren, gründete sie das Ensemble NeoBarock. Unter ihrer Gesamtkonzeption entstanden dramaturgisch stringente Konzertprogrammen und von der internationalen Presse gelobte CD-Ersteinspielungen. Für die Idee und musikalische Umsetzung von Bachs „Kunst der Fuge“ als Melopoem, in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schriftsteller Robert Schneider, erhielt sie den Echo Klassik-Preis.

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