BIOGRAFIE ANNA-MARIA SMERD

ANNA-MARIA SMERD | VIOLINE

Barockvioline
· Johann Carol Klotz, Mittenwald 1769

Anna-Maria Smerd, geboren in Russland, aufgewachsen in Polen und seit über 20 Jahren in Deutschland lebend, spricht fließend fünf Sprachen. Als Tochter einer Pianistin entwickelte sie schon früh auch ihre musikalische Sprache. Studien führten sie an die Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau und an die Folkwang Universität der Künste in Essen. Das Bestreben, sich aus den musikalischen Strukturen ihrer Jugend zu befreien, führte Anna-Maria Smerd abseits des musikalischen Mainstreams. Ihre Begeisterung für Crossover-Projekte und die historische Aufführungspraxis haben sie zu einer unkonventionellen und unverwechselbaren künstlerischen Persönlichkeit werden lassen. Nach ihrem Studienabschluss wurde sie von 2002 – 2007 Mitglied von Musica Antiqua Köln. Hier lernte sie auch die Geigerin Maren Ries kennen.

Neben einer intensiven Konzerttätigkeit gilt ihr Interesse einem weiten Spektrum an Themen: Das intensive Erlernen einer neuen Sprache empfindet Anna-Maria Smerd, als ob sie eine Unterpersönlichkeit mit einem neuen Charakter entfalte. Die Erfahrungen mit einer Atemtherapie begeisterten sie so sehr, dass sie eine eigene Ausbildung dazu absolvierte. Leidenschaftlich gern tanzt sie argentinischen Tango. Das dabei entwickelte Körpergefühl vergleicht sie gern mit der Gratwanderung des kammermusikalischen Musizierens zwischen Führen und aufeinander Einlassen. Ihre musikalische Überzeugung, ein Musikstück sei kein archäologisches Ausgrabungsobjekt, dessen Interpretation man einfach aus Scherben von Quellenzitaten zusammenkleben könne, man müsse vielmehr, unter Berücksichtigung des historischen Kontexts, den Ausdruck finden, der heute relevant ist und die Zuhörer berührt, macht sie zu einem kongenialen Mitglied von NeoBarock.

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