PRESSESTIMMEN

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08.06.2017 | Würzburger Sonntagsblatt

Die Hofkirche der Würzburger Residenz und NeoBarock – das ist eine perfekte Mischung, wie am Donnerstagabend beim Konzert des Mozartfests in der voll besetzten Hofkirche zu hören war. Kernstück des Konzerts war Mozarts Divertimento KV 563, das als erstes Trio für Streicher in der Musikgeschichte überhaupt gilt. Allein die schiere Aufführungsdauer von etwa 45 Minuten bringt das Werk beinahe schon in symphonische Breiten. Jedoch waren die Sätze dermaßen abwechslungsreich gestaltet, dass der Hörer sehr kurzweilig bedient wurde. Das alles in einem frischen Gewand: Sowohl optisch anzusehen, da die Musiker sichtbar gute Laune an den Tag legten, aber auch für das Ohr sind die frischen Klänge, die NeoBarock den betagten Instrumenten entlockt, erquickend.

15.10.2016 | Reutlinger General-Anzeiger

Bach fast ganz anders
Das aufregende Ensemble NeoBarock trat am Mittwochabend beim Kammermusikzyklus der Reutlinger Stadthalle auf – nur mit Bach. Es wurde eine kleine Offenbarung.
Die Trio-Fassung des geläufigen Doppelkonzerts d-Moll Johann Sebastian Bachs klang völlig anders als alles Überlieferte, aber wahrhaftig phänomenal, aufregend, erhellend. Dieses bis ins körperlich Tänzerische mitreißende Spiel, klanglich, rhythmisch und im sprechenden Gestus ganz fein untereinander abgestimmt, war musikantisch eine wahre Wonne für sich. Den echten Bach, den gibt es nicht. Aber der wahre Bach war auch in diesen wunderbar schlüssigen Versionen unüberhörbar. In jedem Stück, in jedem Takt.

27.09.2016 | Pforzheimer Zeitung

Zum Abschluss der diesjährigen Maulbronner Klosterkonzerte sorgte NeoBarock mit prächtig-barocken Klangfarben für kollektiven Jubel des Konzertpublikums. Die mitreißende Spielfreude der vier zu einem einzigen Instrument verwobenen Solisten […] und ihre stürmisch bewegte Kunst wurde von den Zuhörern mit raunendem Staunen beobachtet. Mit enormem Tempo und dynamischen Attacken präsentierte das Ensemble einleitend ›Partia VI‹ von Biber. Händels Sonate (HWV 399) leuchtete dagegen lyrisch in glückseliger Ruhe. Dann stellte die Wiedergabe von Vivaldis ›Follia‹ mit farbintensiven Variationen alles in den Schatten: Getragen dunkel die Einleitung, Glissandos der Geigen, gekratzte und gerissene Staccati des Cello, abenteuerliche Springbogen-Folgen. Und das Accelerando wollte in seiner Rasanz kein Ende nehmen. Mit Feuer, Rhythmik und Verve jagten die Musiker durch halsbrecherische Skalen bis zur Erschöpfung. Nach der Konzertpause bestimmten mit Bach und Telemann ruhigere Geläufigkeit und Schönklang das Programm, gepaart mit einer verschwenderischen Fülle an Verzierungen und überraschenden Details.

29.06.2016 | Frankfurter Neue Presse

Ein Feuerwerk an Tönen und Leidenschaft
und eine unglaubliche Spieltechnik

Das fetzte: Das Quartett NeoBarock auf Originalinstrumenten. Wie vielfältig Barockmusik ist, führte NeoBarock höchst ohrenfällig und zur restlosen Begeisterung der Hörer vor. Da wurden alle klanglichen Register gezogen. Ruppige Striche, bei denen man »Material« hören konnte, sanfte Melodien, kleine musikalische Ruhepausen, klangliche Finesse, bevor ein erneuter Sturm losbrach und eine tolle Dramaturgie der Interpretation, die sich gegen Ende fast in Raserei zu steigern schien.

23.04.2016 | Ruhr Nachrichten

Perfekt und unverwechselbar
NeoBarock hat eine Spielweise entwickelt, die aus komplexem Kontrapunkt einen kontinuierlichen, von einem auf das andere Instrument hinüber gleitenden Fluss der Klänge zauberte, als sei es ein einziger Interpret und nicht ein Quartett.

26.02.2016 | Oberösterreichische Nachrichten (At)

NeoBarock im Brucknerhaus Linz
Großartige Musik, höchst virtuos, stilistisch absolut fachkundig und mit interpretatorischer Leidenschaft umgesetzt. Ein nicht nur musikphilologisch interessantes Programm, sondern auch absolut hinreißend musiziert.
Interpretation: ∗ ∗ ∗ ∗ ∗ / von 5

29.11.2015 | Early Music Review (GB)

Über die neue CD musica artificiosa
Performance (Ausführung): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
Recorded Sound (Aufnahme-Qualität): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
Booklet Note (Begleitheft-Text): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
Overall presentation (Gesamtpräsentation): ∗ ∗ ∗ ∗ ∗
(von jeweils 5 möglichen Sternen)

28.04.2015 | Rhein Main Presse

Der Auftritt von NeoBarock sind eine aktuelle Inszenierung, die dem Zeitgeist der Gegenwart Rechnung zollt und die Musik auf unbeschreiblich mitreißende Art und Weise zelebriert. Hier wird mit einer Leidenschaft und Lebhaftigkeit interpretiert, dass man in der Tat neue Facetten der Gestaltung zu hören bekommt. Nur ein sehr seltener Intonationsfehler erinnert daran, dass diese ansonsten auf Höchstleistung kalibrierte Musikmaschine aus vier menschlichen Künstlern besteht. Die Oberkörper stets in Bewegung, schwellen Crescendi wie aus dem Nichts zu emotional aufgeladenen Höhepunkten an. Die langsamen Sätze transportieren bisweilen abgrundtiefes Leidbewusstsein, während die schnellen Passagen in Ekstase dahintanzen. … mögen diese vier Musiker lange gemeinsam weitergraben, um weiterhin Schätze aus dem Staub der musikalischen Geschichte zu retten.

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Süddeutsche Zeitung

Die Virtuosität von NeoBarock fächerte sich wie ein Kosmos der barocken Welt auf, immer wieder entstanden neue und noch nicht gehörte Spielfiguren in berstender Vitalität.

Giessener Anzeiger

Die Luft im Saal schien zu knistern, so energiegeladen spielte das Quartett. Ein großer Wurf …

Huffington Post (USA)

Die Auftritte von NeoBarock sind stilistisch brillant, dynamisch, leidenschaftlich und nehmen in der Bach-Interpretation des 21. Jahrhunderts eine wegweisende Spitzenposition ein.

Neue Westfälische Zeitung

Geniales Ensemble
Wer NeoBarock hören durfte, kommt garantiert wieder und will mehr.

Schaffhauser Nachrichten (CH)

Sternstunde mit NeoBarock
… ein sinnlich musikalisches Feuerwerk ohne einen einzigen Takt Langeweile.

Südkurier

NeoBarock spielt mit expressiver Leidenschaft, mit Herzblut getränkter Lebenslust und Sinnlichkeit und einer Spielweise, von der man nicht genug bekommen kann.

Neue Westfälische Zeitung

Feinste Präzisionsarbeit
Am Freitag konzertierten die fantastischen Vier im Kloster.

Fono Forum

so affektbetont präsentiert, dass es richtig unter die Haut geht.

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