CD | Stölzel

GOTTFRIED HEINRICH STÖLZEL (1690-1749)

Sonata c-Moll
für 2 Violinen und Basso continuo
Sonata a 4 G-Dur
für Violine, Viola, Violoncello und Basso continuo
Enharmonische Claviersonate
für Cembalo solo
Sonata B-Dur
für 2 Violinen und Basso continuo
Quadro e-Moll
für 2 Violinen, Violoncello und Basso continuo
Sonata D-Dur
für 2 Violinen und Basso continuo
Partia di Signore Steltzeln g-Moll
für Cembalo solo
Sonata e-Moll
für 2 Violinen und Basso continuo
Quadro G-Dur
für 2 Violinen, Violoncello und Basso continuo

Gottfried Heinrich Stölzel
Kammermusik

Welche geheimen Gesetze darüber entscheiden, ob der Ruhm eines Künstlers die Zeiten überdauert oder aber verblasst, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Gottfried Heinrich Stölzel, einer der bedeutendsten und bekanntesten Musiker seiner Zeit, fand nach Italien-Aufenthalten und Intermezzi an verschiedenen europäischen Fürstenhöfen 1719 seine Lebensstellung als Hofkapellmeister in Gotha. Hier führte er das Hofmusikleben zu neuer, durch drei Jahrzehnte bis zu seinem Tod 1749 anhaltender Blüte. Dass Stölzel heutzutage nicht mehr in einem Atemzug mit Bach oder Händel genannt wird, liegt vor allem an der schlechten Quellenlage. Viele seiner Kompositionen sind verlorengegangen, das Übrige hat, verstreut in diversen Bibliotheken, nur in Abschriften die Zeit überdauert. Das Kammermusikensemble NeoBarock, das sich bereits in einigen vielbeachteten CD-Einspielungen mit Bach und seiner Zeit beschäftigt »und sich als stilistisch kundiger Sachwalter dieses Repertoires erwiesen« (Fono Forum) hat, ist nun auf Entdeckungstour gegangen und hat die schönsten Kammermusikkompositionen des Gothaer Genies wieder ausgegraben und erstmalig eingespielt.

1 CD | 67:38 min | CD bestellen >

Gottfried Heinrich Stölzel | Allegro aus Quadro G-Dur

 

cd-des-monats

 

Rundfunk- und Presseecho

April/Mai 2012 | ensemble – Magazin für Kammermusik
NeoBarock trägt seine Ambitionen ja schon im Namen und hat nun Weltersteinspielungen von Kammersonaten, Quartetten und Claviersonaten des Bach-Zeitgenossen Gottfried Heinrich Stölzels realisiert. … Wundervoll intime Adagios mit herrlich aufblühenden Ruhepunkten wechseln sich mit brillant interpretierten Gigues und Prestos ab.
Klang ∗∗∗∗∗ (hervorragend)
Interpretation ∗∗∗∗∗ (hervorragend)
März 2012 | Fono Forum
CD-Tipp
Schon mit Werken von Kirnberger hatte NeoBarock einen Überraschungscoup gelandet. Ähnliches gilt nun für den Gothaer Hofkapellmeister Gottfried Heinrich Stölzel. Mit gewagten und unglaublich spannungsreich inszenierten Harmonien lassen die ersten Takte bereits erahnen, dass es hier etwas zu entdecken gibt. In der Tat bestechen die raschen Sätze durch eine kontrapunktisch überformte Ausdruckskraft, die souverän und mitunter auch einmal fast etwas vorlaut dargeboten werden. Die langsamen Sätze mit ihren mitunter überraschenden Spannungsverläufen werden so affektbetont präsentiert, dass es richtig unter die Haut geht.
Musik ∗∗∗∗∗ (hervorragend)
Klang ∗∗∗∗ (sehr gut)
2012 | Klassik.com
Elektrisierend
… Die bei dem Label Ambitus erschienene Einspielung mit NeoBarock gibt einen Querschnitt durch Stölzels Kammermusikschaffen. … Der Zugriff des Ensembles zeichnet sich durch Temperament und hohe Expressivität aus. … Immer wieder fesselt die Intensität und Laune, mit der die beiden Violinen einander mal kontrapunktisch umschlingen, mal sich gegenseitig vor sich hertreiben. … Was die Musiker von NeoBarock für Stölzel in den Ring werfen konnten, haben sie geliefert: lebendige, mitunter elektrisierende Darbietungen dieser zweifellos zu Unrecht vergessenen Musik.
Nov./Dez. 2011 | Toccata – Alte Musik aktuell
CD des Monats
Das Kölner Ensemble NeoBarock hat einen ureigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Bereits der erste Bogenstrich in der Sonata c-Moll für zwei Violinen und B.c. lässt aufhorchen, baut eine beinahe physische Spannung im Zuhörer auf. Was dann kommt, ist aufregend, überzeugend, packend musiziert, lässt den Hörer nicht mehr los. Die schnellen Sätze perlen elegant und präzise dahin, filigran und technisch perfekt gespielt, die getragenen herzerweichend gut. Überhaupt besticht die lebendige und souveräne Artikulation der Ausführenden. Doch dazu gesellt sich eben auch eine Riesenportion Musikalität, Stilverständnis und Spielwitz. So interpretiert, lässt sich Barockmusik wirklich jedermann nahebringen!
2011 | concerti.de
Aufregende Entdeckung
Wieder einmal eine aufregende Entdeckung von Musik eines Bach-Zeitgenossen. … Und das Ensemble NeoBarock spielt seine Entdeckung genau richtig: Mit Perfektion und ansteckender Begeisterung.

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